- Knauber trinkt
- Knauber liest
- Knauber kocht nicht (selbst)
- Knauber guckt
- Knauber fragt
- Gastronauten-Logbuch
- Frisch
- Appetithäppchen
Die Spürnase
Gebratene Hähnchenleber mit frittiertem Salbei und Salbeibutter Mein Vater war kein großer Gourmet. Aber er liebte gute Hausmannskost. Und er hatte eine feine Spürnase dafür, wo man sie findet. Das Schild „Gasthaus Metzgerei“ an der Fassade eines Hauses konnte ihn regelrecht elektrisieren. Diese Form der Gastronomie ist heute leider weitgehend verschwunden, weil die EU-Vorgaben für […]
Die Seele der Sauce
Wachteln mit Portweinsauce, Pflaumen und Speck Während der Pandemie hatten wir alle viel Zeit. Zeit, die wir nicht im Urlaub verbracht haben. Zeit, in der wir nicht in Restaurants saßen oder mit Freunden um einen schön gedeckten Tisch. Zeit, in der wir nicht im Theater oder bei einem guten Konzert sein konnten. Und nur Netflix […]
Kleine Barben – großes Glück!
Urlaub am Meer hat viele Vorteile. Das glitzernde Blau entlang der Küste in der Morgensonne zum Beispiel. Oder die Weiche Luft und den salzigen Wind, die schon nach wenigen Tagen ganz andere Menschen aus uns machen. Und zum Beispiel den großen Vorteil, dass man Fisch so frisch kaufen und verarbeiten kann, dass man danach kein […]
Alte Ängste, neue Freuden
Zu Rohkost habe ich ein sehr zweischneidiges Verhältnis. Besser gesagt ein eindeutiges: Ich mag sie nicht, milde ausgedrückt. Das hat sicher sehr viel mit den (nicht näher zu benennenden) Verwandten zu tun, die in meiner Kindheit immer sehr penetrant den Verzehr von Rohkost propagiert haben. Böse gesagt: Auch sonst hat es dort eher selten geschmeckt, […]
Achtung, GeNUSS-Sucht!
Cashew-Snacks: mal Curry-mild, mal Harissa-scharf Manche sagen, früher sei alles besser gewesen. Ob das so ist, darüber bin ich mir unsicher. Ganz sicher aber gab es früher von allem weniger. In meiner Kindheit gab es zum Beispiel gerade mal drei Fernsehsender, es saßen nur drei Parteien im Bundestag und – für mich als Kind viel […]
Die Calamari-Ferkelei
pikante Calamari gefüllt mit baskischer Blutwurst „Da habt ihr 150 Mark, damit geht Ihr in Frankreich essen und schreibt dann was darüber“. Mit diesen Worten schickte der Chefredakteur einer kleinen saarländischen Gastro-Zeitschrift meinen Kollegen Holger und mich im Frühling 1988 über die französische Grenze. Es war für mich als junger Journalist die erste Berührung mit […]